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| Allgemeine
Einführung |
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Bei der Raumakustik kommen zwei Faktoren
zum Tragen. Zusätzlich zu den Belangen des Schallschutzes
- nämlich die auf die Raumbegrenzungsflächen auftreffende
Schallenergie nicht in die daneben liegenden Räume gelangen
zu lassen - geht es auch darum, dass die im Raum verbleibende
Schallenergie so gesteuert bzw. gelenkt wird, dass eine
gute Akustik entsteht, also das Gehörte gut klingt und
überall im Raum gut zu verstehen ist.
Hier gibt es kein allgemeingültiges Rezept für alle
Räume, sondern die Schallreflexion, die Schallabsorption
und die Schalldämmung sind im Einzelfall, in Abhängigkeit
von dem Absorptions- und Reflexionsverhalten der Umfassungsflächen
des Raumes, in jedem Raum neu zu entwickeln und aufeinander
abzustimmen.
Als Maß für eine gute Akustik dient die Nachhallzeit
des Raumes. |
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| Musik
kontra Sprache |
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Die Funktion eines Raumes bestimmt die
Gestaltung in Bezug auf die akustisch optimalen Hörerlebnisse.
Handelt es sich um einen Opernsaal oder um einen Tagungsraum.
Musik und Sprache haben grundsätzlich verschiedene Anforderungen
an die Raumakustik. Während Musik lange Nachhallzeiten
braucht, benötigt das gesprochene Wort kurze.
Aus diesem Grund sind kleinere und weniger hohe Räume
für das gesprochene Wort optimal. Die Umfassungsflächen
des Raumes sollten so gestaltet / geformt sein, dass
wenig bis gar keine Reflexion des Schallsignals zu den
Zuhörern dringt, sondern das direkte, gesprochene Wort.
Dies bedeutet verstärkte Absorption der Schallenergie
in Bereichen über, neben und hinter dem Auditorium.
Im Gegensatz dazu braucht die Musik Schallreflexionen
im Raum bei größerem Raumvolumen. Die Schallenergie
soll mit möglichst vielen Zeitverzögerungen an die Ohren
dringen. Wichtig sind gebogene und gekantete Vor- und
Rücksprünge, damit die musikalischen Töne in ihrer vollen
Frequenzbreite reflektiert werden. |
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