Schallschutz
Allgemeine Einführung Körperschall
Luftschall DIN 4109 - Schallschutz im Hochbau
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Allgemeine Einführung

 
Der Geräuschpegel unserer Umgebung wird immer lauter, die akustische Belastung immer größr. Aus diesem Grund möchte der Mensch gerade in seinem Rückzugsbereich, seinen eigenen 4 Wänden, möglichst wenig "Störgeräusche" haben. Speziell in Mietwohnungen, wo mehrere Parteien auf engstem Raum zusammen wohnen, muß deshalb auf ausreichenden Schallschutz geachtet werden.
Unter Schallschutz versteht man die Verhinderung der übertragung von Schall von einen Raum zum anderen.
Man unterscheidet zwei Arten von Schall, den Luftschall und den Körperschall.



Luftschall

 
Diese Art von Schall wird indirekt (über Luft) an die Bauteile geleitet (z.B. Sprache, Musik).
Es gibt zwei Möglichkeiten den geforderten Luftschallschutz zu erfüllen:
a) über Gewicht / Maße
    Je höher das Gewicht des Bauteils, desto größr die Luftschalldämmung.
b) mehrschichtiger Aufbau des Bauteils mit einer Dämmschicht
 

 

 

Körperschall

 
Bei dieser Art von Schalleitung werden die Bauteile direkt angeregt und so der Schall in den nächsten Raum geleitet.
In diese Kategorie fallen der Trittschall und die Installationsgeräusche. Zur Verhinderung der Schallübertragung hilft nur die Schallentkopplung (z.B. durch schwimmenden Estrich).
 

 

 

DIN 4109 - Schallschutz im Hochbau

 
Die Anforderungen von Schallschutz werden in der DIN 4109 geregelt.
Es reicht jedoch nicht nur diese Mindestnormen einzuhalten, sondern in Anbetracht der anerkannten Regeln der Technik sind die erhöhten, empfohlenen Werte anzusetzen.